Inselurlaub

Fuerteventura- Sommer, Sonne, Sonnenschein

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In den letzten zwei Wochen haben wir – abgesehen von einigen Vulkanen und Nationalparks – wie die meisten Urlauber auf unser AIDA-Route hauptsächlich „olle Häuser und irgendwelche Küsten angeguckt“ (Zitat vom fünfjährigen Tim aus dem Kids Club). Irgendwie hat der kleine Tim ja Recht.. Als Kontrastprogramm waren wir heute auf Fuerteventura  Baden und Sandburgbauen am feinen weißen Traumstrand von El Cotillo. Bei 29 Grad Lufttemperatur war eine regelmäßige Abkühlung im türkisblauen wellenfreien Atlantik natürlich ein angenehmes Pflichtprogramm.   

Und ein Abstecher in die riesigen Dünen von Corralejo durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das war heute ein gelungener Abschluss der Kreuzfahrt – morgen geht es leider schon wieder gen Heimat. Wir hoffen, das Wetter ist mittlerweile zuhause ähnlich gut wie hier auf den Kanaren :-)

Inselurlaub

Lanzarote – Die Feuerberge

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Auf Lanzarote war der erste Stopp unseres Tagesausflug der Kakteengarten vom spanischen Künstler und Naturschützer César Manrique. Am Mirador del Haria gab es dann einen weitläufigen Panoramablick über das Tal der 1000 Palmen und in der Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (ebenfalls aufgebaut von César Manrique) eine Lavahöhle und einen tollen Pool – der allerdings nicht zum Baden gedacht war…
 
Im Timanfaya Nationalpark waren wir dann bei den sogenannten Feuerbergen: so in etwa stelle ich mir die Landschaft auf dem Mars- oder Mond vor! Der Nationalpark besteht größtenteils aus erkaltetem Lava von einigen Vulkanausbrüchen und es gab natürlich auch einige gut erhaltene Vulkankrater.
 
Den Rest des Nachmittags haben wir dann am Strand von Puerto del Carmen beim Baden und Sonnen verbracht :-)

Inselurlaub

Madeira – Die Blumeninsel

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Auf Madeira waren wir im kleinen malerischen Fischerdorf Camara de Lobos spazieren (bevor die übrigen AIDA-Touristen mit dem Bus dort angekommen sind) und beim nahe gelegenen Skywalk „Miradouro Cabo Girao“, dem sogenannten höchsten Punkt Westeuropas. Mit unserem Mietwagen sind wir die Küste entlang gefahren und waren im Norden noch im kleinen urigen Dorf Santana, in dem gab es haufenweise bunte Spitzdach-Häuser gab.   

Den Rest des Nachmittags haben wir bei bestem Wetter in Funchal verbracht – dort war gerade das Blumenfest und jede Menge los. Madeira trägt nicht umsonst den Beinamen „Blumeninsel“.
 
Eigentlich wollten wir noch mit der Seilbahn in Funchal auf den Berg Monte hochfahren und noch ein paar Aussichtspunkte in den Bergen besuchen, aber alles oberhalb von 200 Metern war in undurchsichtige Wolken gehüllt, sodass sich das nicht wirklich gelohnt hätte. Tja, man kann nicht immer Glück haben.

Inselurlaub

Terceira – Der größte Vulkan der Azoren

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Der langgestreckte Höhenzug Serra do Cume auf der Azoren-Insel Terceira ist der letzte Rest eines Vulkankraters. Der Krater hat tatsächlich einen Durchmesser von 10 Kilometern! Von der Aussichtsplattform dort gab es dann mal wieder eine fabelhafte Panorama-Sicht.   

Vorbei an unzähligen mit Vulkansteinmauern umrandeten Kuhwiesen sind wir waren wir noch mitten im größten Vulkankrater der Azoren, in der Caldeira do Guilherme Moniz.  

In Angra do Heroismo haben wir dann noch einen Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren typischen, farbenfroh dekorierten Häusern und Kirchen aus der Renaissance gemacht. Das war ein bisschen wie eine Reise in die Vergangenheit.   

Nach einem kurzen Abstecher zum Berg Monte Brasil sind wir  zurück nach Praia da Vitoria gefahren und haben uns dort noch die Altstadt angesehen.

Dies war die letzte der drei Azoren-Inseln auf unserer Route und es fällt mir wirklich schwer, einen Favoriten zu benennen. Die drei Inseln sind, ins Besondere was die Natur und die kleinen Altstädte anbelangt, einfach allesamt sehenswert!

Inselurlaub

Faial – Der Vulkan Capelinhos in der kargen Mondschaft

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Morgens haben wir auf der zweiten Azoren-Insel Faial einen kurzen Abstecher nach Varadouro gemacht. Dort gab es ein Naturschwimmbecken in einer zerklüfteten Felsenlandschaft – nur zum Baden war es etwas zu kühl. Unser eigentliches Ziel war aber der Vulkan Capelinhos, der weiter westlich in einer kargen Mondlanschaft zu finden war. Die Mondlanschaft entstand beim letzten Ausbruch des Vulkans vor circa 60 Jahren und vermittelte einen guten Eindruck davon, was so ein Vulkanausbruch mit dem umliegenden Land anrichtet.  
Anschließend sind wir zum Praia do Norte gefahren, einem einsamen von Bergen gesäumten Strand im Ort Baia da Ribeira das Cabras. Mittags haben wir im O Esconderijo ausgesprochen lecker gespeist! Mit dem Inhaber Hans hatte ich vorher über Facebook schon kurz Kontakt und er hatte angeboten, obwohl er eigentlich nicht geöffnet hätte, dass wir bei ihm zu Mittag essen können. Das Restaurant ist wirklich zu empfehlen und Hans ein toller Typ!

Nachmittags waren wir dann noch in der Inselmitte auf dem Vulkanrand. Hans hatte uns eine abenteuerliche Zickzack-Schotterpiste empfohlen, die vorbei an Kuhwiesen fast direkt zur „Caldeira“ führte. Der Ausblick in den Krater war mal wieder echt beeindruckend. Zwischendurch hat sich der komplette Krater auch einmal innerhalb weniger Minuten vollständig mit Wolken gefüllt und anschließend wieder geleert. Beeindruckendes Schauspiel! 

 
Zurück in der Hafenstadt Horta haben wir dann noch den pittoresken kleinen Hafen mit seinen unzähligen von Seeleuten gemalten Bildern und die Stadt zu Fuß erkundet bevor wir wieder zu unserem schwimmenden Hotel AIDA cara zurückgekehrt sind.
  

Inselurlaub

São Miguel – Vulkanseen in blau und grün

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Während der Überfahrt von den Kanaren auf die Azoren haben wir anderthalb schöne Seetage an Board der AIDA cara im Wellness- und Sport-Bereich und natürlich im Kids Club verbracht. Gestern am frühen Nachmittag sind wir dann auf der Azoren-Insel São Miguel im Hafen von Ponta Delgada angekommen. Nachdem wir gestern noch etwas durch das malerische Stadtzentrum von Ponta Delgada und einen Botanischen Garten spaziert sind, waren wir heute wieder mit dem Mietwagen unterwegs. 
 
Unsere Route führte uns zuerst zum Aussichtspunkt Vista do Rei mit Blick auf die beiden Doppel-Vulkanseen: Der Lagoa Azul ist knallblau und der direkt angrenzende Lagoa Verde – wie der Name schon sagt – giftgrün. Vom Aussichtspuntk sind wir auf dem Vulkankraterrand gewandert und hatten einen schönen Blick auf die beiden Vulkanseen.

Anschließend sind wir zu einem weiteren Vulkansee (Lagoa do Fogo) gefahren. Entlang der Fahrtstrecke über die Passstraße gab es verschiedene weitere sehr schöne Aussichtspunkte. Nachmittags waren wir im Ort Ribeira Grande und haben die alte portugiesische Architektur und die pitoreske Eight Arches Bridge bestaunt.  

Auf der Rückfahrt zum Schiff haben wir noch einen Zwischenstopp an Europas einziger Ananasplantage gemacht. Dort wachsen in Gewächshäusern, nur von Sonnenlicht gewärmt, die angeblich besten Ananas der Welt. In einem angeschlossenen Shop kann man auch hier gleich die leckeren Früchte kaufen und einen Ananaslikör probieren. Das heutige Highlight waren aber definitiv die Vulkanseen..  

Inselurlaub

La Palma – Auf dem Rand vom Vulkan-Krater

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Auch auf La Palma gab es einen Vulkan mit einer eindrucksvollen Caldera. Im zugehörigen Nationalpark waren wir am Südrand Caldera de Taburiente am 1.287 Meter hoher Bergsattel am Aussichtspunkt „La Cumbrecita“. Von dort konnten wir einen großen Teil des Vulkankessels überblicken. Dieser Einblick ins Innere der Caldera de Taburiente war wirklich eindrucksvoll und es waren nicht einmal ausdauernde Wanderfähigkeiten von Nöten. Die Cumbrecita ist bequem mit dem Auto erreichbar und eine kurze Wanderung führt zu zwei grandiosen Aussichtspunkten, dem Mirador de los Roques und dem Mirador de las Chozas. Da wir mit unseren Kids unterwegs waren, sind sind wir nur zum dichter gelegenen Mirador de las Chozas und zurück gegangen.

 

 Nachmittags waren wir noch im Westen der Insel und haben am Strand von Puerto de Tazacorze etwas die Seele baumeln gelassen. Und in Santa Cruz de La Palma haben wir abschließend noch den schönen Altstadtkern mit den historischen Häusern und bunten mit Blumen dekorierten Balkonen zu Fuß erkundet bevor wir abends wieder zurück auf unserem schwimmenden Hotel AIDA cara eingecheckt haben..

Inselurlaub

Teneriffa – Schöne Altstädte und atemberaubende Aussicht bei Los Gigantes

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Im alten Kaufmannstädtchen La Orotava begann unser Tagesausflug und wir haben dort gab es in der Altstadt unter anderem herrschaftliche Adelshäuser mit reich verzierten Balkonen. Auf dem Weg zur Westseite der Insel haben wir unter anderem am Aussichtspunkt Mirador de Garachico angehalten.

Mittag wollten wir eigentlich im idyllisches Bergdorf Masca machen. Wegen anhaltenden Wolken und damit unterirdischer Sicht ab circa 300 Höhenmetern haben wir das jedoch gelassen und sind an die Westküste zum riesigen Küstenfelsenzug Los Gigantes gefahren. Dort war eine Snackbar und deren Terasse bot eine superbe Aussicht auf die Steilküste von Los Gigantes bei bestem Wetter!  

Unser Highlight an diesem Tag sollte eigentlich die Auffahrt mit der Seilbahn bis zum 3718 Meter hohen Vulkan Teide werden. Da die Sicht in höheren Lagen heute jedoch miserabel war, haben wir uns das nun mal für einen späteren Teneriffa-Urlaub aufgehoben. Wenn jemand hierzu ein paar Tipps hat, her damit..

Ein schönes Foto vom Teide habe ich trotzdem gemacht. Allerdings war das vom Vortag von der Küste von La Gomera:  

 

Inselurlaub

La Gomera – Bizarre Felsformationen im Nebel und schöne Aussichten

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Auf La Gomara haben wir uns – wie auch auf den übrigen 9 Inseln – einen Mietwagen genommen, um in unser eigenen Geschwindigkeit die Insel zu erkunden. Zuerst waren wir im Garajonay National Park in der Inselmitte. Der Nationalpark bietet einige wirklich tolle Aussichtspunkte und schöne Wanderwege durch den Moos-bedeckten Lorbeerwald. Im Nationalpark war auch der etwas bizarre Fels Roque de Agando, der auch Europas Zuckerhund genannt wird. Leider war er nicht zu sehen, da es zu nebelig war :-(

Bevor wir wieder auf der AIDA cara eingekehrt sind, haben wir noch die Altstadt von San Sebastian de La Gomera zu Fuß erkunden. Es gab einiges zu sehen: das Kolumbushaus, die eindrucksvolle Kirche Nuestra Senora de la Asuncion, der Brunnen im alten Zollhaus, der Torre del Conde… und und und.

  

Inselurlaub

Gran Canaria – Palmitos Park und Schiff Ahoi

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Gestern Abend sind wir auf Gran Canaria gelandet und mit dem Mietwagen direkt zum Hotel gefahren. Morgens haben wir dann nach einem ausgiebigem Frühstück erstmal die Insel erkundet. Wir waren unter anderem in Playa del Ingles am weitläufigen weißen Strand, der hat den Kids natürlich besonders gefallen – und uns auch!

Anschließend waren wir noch im Palmitos Park. Dort gab es Papageien, aber auch Flamingos, Tukane, Kolibris und eine wirklich beeindruckende Delfin-Show und auch Brillenkaimane und Kommodowarane! Außerdem gab es einige Weißhandgibbons auf einer Affeninsel und viele tropische Fische im Aquarium. Wirklich zu empfehlen.

   

Pünktlich zum späten Abendessen waren wir abends zurück in Las Palmas auf der AIDA cara und die Kreufahrt kann beginnen. Folgende 10 Inseln, hauptsächlich auf den Kanaren und Azoren, erwarten uns in den nächsten zwei Wochen: La Gomera, Teneriffa, La Palma, São Miguel, Faial, Terceira, Madeira, Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria. Schiff Ahoi!

Kreuzfahrt

Schweden – Malmö zu Fuß und zu Wasser

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Da wir vor zwei Jahren schon mal in Malmö waren hatten wir uns für den heutigen Tag nicht besonders viel vorgenommen.

Bei einem Spaziergang zu dem modernen Wohnviertel im Westhafen begegnete uns dann auch wieder der Turning Torso, das Wahrzeichen der Stadt. Um die Füße etwas zu schonen und mal eine andere Perspektive einzunehmen, haben wir dann noch eine kleine Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt unter 20 Brücken hindurch und vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten gemacht. Am besten gefallen haben uns diesmal aber auch wieder die Fachwerkhäuser in der Altstadt und der urige Hauptmarkt Stortorget. Ein wirklich schöner Abschluss einer zweiwöchigen Tour durch die Metropolen der Ostsee! Morgen geht’s (leider schon wieder) zurück in die Heimat..

Kreuzfahrt

Polen – Auf dem Königsweg in Danzig

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In Gdingen sind wir ganz früh vom Schiff gegangen. Im Hafen wartete dann eine Horde Taxifahrer darauf, uns nach Danzig und zurück zu fahren. Da wir die richtigen Preise für eine derartige Taxitrip kannten, erübrigte sich eine lange Diskussion und wir haben im Endeffekt fast nur die Hälfte von dem gezahlt, was Taxifahrer zuerst als Fantasiepreise genannt hatten.

Die Fahrt nach Danzig hat nur knapp 30 Minuten gedauert. Da wir so früh unterwegs waren, hatten wir in Danzig die Lange Gasse und die Hauptsehenswürdigkeiten auch noch eine Weile ganz für uns alleine bis dann die AIDA Gruppen eintrafen. Danzig Innenstadt mit seinen Highlights und der wirklich sehenswerten Architektur konnten wir dann sehr gut zu Fuß über den sogenannten „Königsweg“ erkunden: vorbei am Goldenen Tor, dem Langen Markt, dem Artushof, dem Neptunbrunnen, die Marienkirche aus dem 15. Jahrhundert und und und… 

Und über den Besuch einer Bonbonfabrik inklusive diverser Kostproben hat sich unsere „Große“ dann nicht unwesentlich gefreut. Quasi als Entschädigung für die – in Kinderaugen – „langweiligen Kirchen und Türme“.

 

Kreuzfahrt

Schweden – Gräberfelder und Raukensteine in Gotland

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Unser heutiger Hafen ist Visby auf der kleinen schwedischen Insel Gotland. Visby wurde von der UNESCO unter anderem wegen seiner wirklich sehr schönen Altstadt zum Welt-Kulturerbe ausgezeichnet. Bevor wir uns jedoch der Altstadt widmen wollten, haben wir erstmal unseren Mietwagen abgeholt und uns auf den Weg gemacht.

Unsere Route führte uns unter anderem zu sehr schönen Aussichten an den Steilklippen bei Högklint. Auf dem Weg nach Süden haben wir noch an mehreren Steingräbern aus der Bronze- und Eisenzeit angehalten. Es waren so genannten Schiffssetzungen. Das sind Steinsetzungen in Bootform von denen es auf Gotland satte 350 gibt!

 

Nachdem wir ganz im Süden in Holmhällar im einzigen Restaurant dort zu Mittag gegessen haben, haben wir die Raukensteine gesucht und gefunden. Die Raukar – oder Raukensteine – sind Steinformationen, die ihren Ursprung vor 400 Millionen Jahren haben. Aus dem damaligen Korallenriffen entstand wohl ein Kalkstein-Plateau, dessen Überreste heute an der Küste von Gotland zu sehen sind. Nicht zuletzt die Raukensteine sind eindrucksvoller Beleg dafür, dass sich Gotlands Natur bis heute deutlich von der Schwedens unterscheidet.

Nach Rückgabe des Mietwagens hatten wir sogar noch genügend Zeit, um in Visby zu Fuß den Almedalen-Park, die Stadtmauern und die unzähligen Ruinen verschiedener Kirchen zu besichtigen.

Resümee: Gotland hat mit seinen unzähligen Windmühlen, Gräberfeldern, Ruinen und der schönen Landschaft gerade Turku von unserem persönlichen Platz 2 dieser Kreuzfahrt verdrängt. Auf Platz 1 bleibt unangefochten Sankt Petersburg ;-)

Kreuzfahrt

Finnland – Inseln, Inseln, Åland Inseln

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Schon die Wasserweg von Turku in Richtung des Hafens von Mariehamn war sehr beeindruckend durch die Vielzahl an Inseln, überall Inseln. Rund 6700 kleine und größere Schären bilden den Åland-Archipel. Die Einwohner hier gehören zwar zu Finnland, sprechen aber Schwedisch – und sind irgendwie ein eigenes Völkchen für sich. Nachdem wir gestern ab Turku die Schären per Mietwagen erkundet haben, entschlossen wir uns heute gegen ein erneutes Inselhopping. In Mariehamn gab es auch so genügend zu Fuß zu erkunden.

Ein optischer Leckerbissen ist auf jeden Fall auch das Museumsschiff Pommern. Der historische Segler liegt direkt vor dem Maritimen Museum vertäut. Innerhalb von 15 Minuten könnte man in Mariehamn vom Westhafen (in dem auch die AIDA cara lag) durch die Fußgängerzone zum Osthafen spazieren. Ist also relativ klein und übersichtlich. Für unseren ausgiebigen Bummel in der Fußgängerzone der Altstadt haben wir uns jedoch weitaus mehr als 15 Minuten gegönnt. Im Osthafen haben wir das „Sjöfartskvarteret” besucht: ein Schiffsbau-Musseum mit Schmieden, Bootsbauern und Segelmachern, denen wir teilweise bei der Arbeit über die Schultern schauen durften.

 

Inselurlaub

Finnland – Inselhopping im Schärengarten

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Schären sind kleine Inseln, die in den Eiszeiten entstanden, als das von Skandinavien ausgehende Inlandeis die darunterliegenden Gesteinsmassen überströmte und abschliff. Sie sind oft nur wenige Quadratmeter groß. Schären kommen häufig in Gruppen vor als sogenannter Schärengarten. Der Schärengarten vor Turku bildet einen der schönsten Archipele der Welt und besteht aus über 20.000 Schären!

Ein Rundkurs führte uns per Mietwagen ab Turku durch unterschiedliche Küsten- und Schärengemeinden. Über Brücken und mithilfe von Fähren haben wir an diesem Tag Inselhopping gemacht. Gestoppt haben wir unter anderem in Naantali für einen Spaziergang durch malerische Gassen mit Holzhäusern und am Yachthafen entlang. Es gab entlang der Route viele schöne Aussichtspunkte, haufenweise mittelalterliche Kirchen, Farmen und andere Sehenswürdigkeiten. Und da wir heute fast 12 Stunden Landgang hatte und der von uns gewählte Rundkurs nur knapp 100 km lang war, konnten wir in Ruhe die „Kleine Schärenring-Straße“ genießen. Und obendrein hat das Wetter auch noch mitgespielt – Perfekt!

Kreuzfahrt

Russland – Paläste für das Volk

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Am zweiten Tag in Sankt Petersburg hat uns morgens wieder unser Fahrer von Sergej’s Reiseagentur Petersburg Hautnah direkt am Fährterminal nach dem Zoll abgeholt. Um in Sankt Petersburg ohne Visum unterwegs zu sein, hatten wir im Vorwege von Sergej übrigens sogenannte Tourtickets erhalten. Diese erlaubten es uns ohne Visum jedoch jederzeit in Begleitung eines lizensierten Reiseführers Sankt Petersburg zu erkunden.

Auch der zweite Tag lies keine Wünsche übrig. Ins Besondere der Ausflug zum Peterhof war sehr schön. Der Park vom Peterhof mit den unzähligen Wasserfontänen ist einfach umwerfend und bei den Spaß-Fontänen bin ich gab’s dann passend zum Wetter (strahlender Sonnenschein!) auch noch eine ungeplante nasse Abkühlung..

Sehr beeindruckend sind auch die U-Bahn-Stationen. Lenin hatte sie damals als „Paläste für das Volk“ bauen und reichlich verzieren lassen. Wir sind einige Stationen mit der U-Bahn gefahren und haben uns unterwegs die schönsten Stationen angesehen. Zusätzlich ist die U-Bahn in St. Petersburg eine der tiefstgelegenen der Welt. Einzelne Stationen befinden sich bis zu 76 Meter tief. So eine Tour bietet AIDA übrigens nicht an.

Bei einer großen Rundfahrt haben wir dann noch die pompöse Isaakkathedrale, die Nikolauskirche und den Newski-Prospekt besucht. Das Highlight am heutigen Tag war aber definitiv der Peterhof und die U-Bahn! Alles in Allem können wir den Rundum-Service von Sergej’s Team wärmstens weiterempfehlen. Die zwei Tage mit euch haben uns viel Spaß gemacht, Danke!



Kreuzfahrt

Russland – St. Petersburg Hautnah

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Juhu, die AIDA cara lag zwei Tage im Hafen von St. Petersburg! Da wir während dieses Aufenthalts jedoch St. Petersburg unmöglich auf eigene Faust erkunden können (so wie wir es in fast allen anderen Städten während der Kreuzfahrt gemacht haben), standen wir erstmalig vor der Wahl: Machen wir zwei Tagesausflüge mit AIDA (in großen Reisebussen) oder mit lokalen Anbietern (in der Regel in kleinen Minibussen und kleinen Gruppen).

Relativ kurzfristig vor der Kreuzfahrt hatten wir Anfragen bei unterschiedlichen deutschsprachigen Touristenführern in St. Petersburg gestellt. Sergej von Petersburg Hautnah hat uns schon per Email sehr gut beraten. Und so haben wir uns in Sankt Petersburg gegen einen Ausflug mit AIDA entschieden und für Sergej’s Tourangebot. Zusammen mit dem Fahrer Igor und der deutschsprachigen lizensierten Reiseleiterin Marina haben wir am ersten Tag eine wirklich spannende Tour unternommen: Es ging unter anderem zur Wasilijinselspitze, zur Peter- und Paulfestung, zur Nikolauskirche und ins Zarendorf zum Katharinenpalast mit dem weltberühmten Bernsteinzimmer. Wir haben an diesem Tag einen absoluten Rundum-Service genossen und ich habe selten eine so professionelle Reiseleiterin erlebt, die wirklich keine Wünsche mehr offen gelassen hat! Wir freuen uns schon total auf den zweiten Tagesausflug morgen!

 

Kreuzfahrt

Estland – Mittelalterlich-hanseatischer Flair

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Die estische Hauptstadt Tallinn wird von vielen Besuchern als „schönste Fußgängerzone Europas“ bezeichnet. Vom Hafen sind wir zu Fuß in die nahe gelegene vollständig erhaltene Altstadt spaziert. Entlang der gut erhaltenen Stadtmauern ging es vorbei am Kanonenturm, an typischen bunten Gildehäusern bis zum Domberg in den oberen Teil der mittelalterlichen Altstadt. Im historischen Stadtzentrum haben wir uns z.B. die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale angesehen.

Für Kinder hat Tallinn auch etwas zu bieten: wir waren im Puppen-Museum NuKu und unsere Kleine durfte selber das Puppentheater dirigieren, sich verkleiden und den Puppen-Bauern über die Schulter schauen.

Spätnachmittags waren wir noch in der mittelalterlichen Gaststube Olde Hansa am Rathausmarkt, wo unter anderem getrocknetes Rentierfleisch und andere estnische Spezialitäten serviert wurden. Es gab ein Dinner bei Kerzenschein mit leckerem Honigbier aus Tonkrügen wie damals bei Sir Drinkalot! In dem Restaurant muss man einfach mal gewesen sein..

 

Kreuzfahrt

Litauen – Überdosis Klaipeda 

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Aufgrund technischer Probleme musste unser Schiff doch glatt zwei weitere Tage im Hafen von Klaipeda bleiben. Das benötigte Ersatzteil wurde extra aus Deutschland eingeflogen. Leider fällt dadurch nun der von vielen Passagieren favorisierte Stopp in Riga aus. Als kleine Kompensation hat der Kapitän an zwei Abenden Freibier ausgerufen und jeder hat circa 4% des Reisepreises als Boardguthaben gutgeschrieben bekommen. 

Nachdem wir die meisten Winkel der Alt- und Neustadt erkundet haben, sind wir dann kurzerhand mit der kleinen Fähre nochmal rüber auf die Kuhrische Nehrung gefahren. Dort sind wir ohne große Erwartungen ins Lithuanian Sea Museum gegangen und haben dort im Delphinarium eine grandiose Show erlebt. Delphine die Basketball spielen, tanzen, singen und natürlich ohne Ende Saltos schlagen. Sicherlich kein gleichwertiger Ersatz für Riga, aber auf jeden Fall einen Ausflug wert. Jetzt haben wir aber genug von Klaipeda – morgen gehts nach Tallinn.

 

Kreuzfahrt

Litauen – Europas höchste Sanddüne im Nationalpark Kurische Nehrung

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Schiff Ahoi! Auf geht’s zu den Metropolen, historischen Altstädten und kleinen Inseln im Ostseeraum mit der AIDA cara. Die Route führt ab Kiel über Klaipeda, Riga, Tallinn, Sankt Petersburg, Turku, Mariehamn, Visby, Danzig, Malmö zurück nach Kiel.
 

Die erste Station der Kreuzfahrt führt uns nach Litauen. Gegenüber vom Hafen erstreckt sich die etwa 100 km lange Halbinsel Kurische Nehrung, die wir mit einer kurzen Fährüberfahrt erreicht haben. Die Halbinsel besteht hauptsächlich aus Sanddünen und Pinienwäldern und wurde zum Nationalpark erklärt. Es gibt dort die höchste Sanddüne Europas und Wanderdünen, die früher einmal ganze Dörfer verschluckt haben. 

  
Von der 52 Meter hohen Großen Düne hatten wir einen guten Überblick über die umliegenden Dünen und die stürmische Ostsee auf der Ostseite! Sand, so weit das Auge reicht.. Und in Juodkrante haben wir dann auf dem „Hexenberg“ noch etwas über die litauische Geschichten und Legenden erfahren. Da sich unser Aufenthalt „aus technischen Gründen“ (Zitat Kapitän) um einen Tag verlängerte, hatten wir am nächsten sogar noch Zeit die Altstadt zu erkunden bevor es nach Riga weiterging.