Rundreise

Menorca – Unterwegs auf der Insel

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Menorca ist mindestens so schön wie ihre große Schwester Mallorca ?

Mit dem Mietwagen haben wir erstmal die bekanntesten Strände besucht: den kilometerlangen Son Bou und den Platja de Sant Tomas.

Die typischen Highlights standen natürlich auch auf dem Programm: El Toro, der höchste Punkt der Insel und der Turm Torre de Fornells.

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Südafrika – Pinguine und Wellblechhütten

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In Kapstadt haben wir unter anderem die Pinguinkolonie am Foxy Beach besucht:


Die kleinen Kerlchen sind total cool! Und am benachbarten Boulders Beach begegnet man ihnen sogar beim Baden direkt am Strand:


Ich könnte die stundenlang beobachten ;-)


Zu einem Besuch von Kapstadt gehört natürlich auch ein Abstecher auf den Tafelberg.


Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn es gab keinerlei Wolkendecke und somit freie Sich auf die Stadt und den „Löwenkopf“:


Am letzten Tag haben wir noch eine private Führung durch einen ärmeren Stadtteil von Kapstadt, den Township Masiphumelele, gemacht. Die Menschen leben dort hauptsächlich in Wellblechhütten und Containern. Wir haben u.a. Einheimische besucht, eine Bücherei und einen Kindergarten. Die Kids im Kindergarten haben auch gleich ihre Englischkenntnisse zum Besten gegeben und ein Lied für uns gesungen.


Die Menschen im Township waren wirklich freundlich und dies war eine Erfahrung, die man in Südafrika mal gemacht haben sollte. Die Verhältnisse in so einem Township sind jedoch bekanntermaßen nicht mit denen bei uns Zuhause vergleichbar. Apropos Zuhause, dahin machen wir uns nun auch via Dubai auf den Weg!

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Südafrika – Spucktüten beim Whale Watching?

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Wir haben die Garden Route für einen zweitägigen Abstecher ins Landesinnere verlassen. Dort haben wir in Oudtshoorn die riesigen Cango Caves, ein scheinbar endloses Labyrinth aus Tropfsteinhöhlen, besucht.


Ein Besuch auf einer Straußenfarm, von denen es in Oudtshoorn unzählige gibt, durfte natürlich auch nicht fehlen.


Auf dem Weg nach Hermanus haben wir noch einen Tag in Swellendam auf der Wildebraam Farm gestoppt. Unser Highlight war definitiv die Tasting Tour dort, bei der wir diverse Liköre probieren durften. Das Highlight für die Kids in Swellendam war der Besuch des total kitschigen Feen-Garten „Fairy Sanctuary“. Über Geschmack lässt sich ja streiten.

Spätnachmittags endlich in Hermanus angekommen haben wir auch prompt zwei Wale aus nächster Nähe an der Küste gesehen. Unser ursprünglicher Plan war es, für den nächsten Tag eine Whale Watching Tour mit einem Boot zu buchen. Aufgrund des starken Wellengangs wäre dann aber bei mindestens zwei Familienmitgliedern Seekrankheit und Spucken vorprogrammiert gewesen! Da die circa 16m großen Glattwale aber teilweise direkt an der Küste zu sehen waren und ich per Drone bis auf wenige Meter rangekommen bin, haben wir uns dann doch gegen die Spuckbeutel entschieden!

Leider war es am zweiten Tag ziemlich diesig. Im nahegelegenen Ort Kelders haben wir trotzdem ein knappes Dutzend Wale von der Küste beobachten können. 

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Südafrika – Nature’s Valley

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Auf dem Weg gen Westen haben wir kurz vor Nature’s Valley einen Zwischenstopp im Tsitsikamma National Park gemacht. Dort sind wir einen Teil des Watterfall Trail gewandert. 


Das ist der Beginn des weitaus bekannteren mehrtägigen Otter Trail, der an der rauhen Küste entlang führt.


Außerdem haben noch den weitaus einfacheren Boardwalk Trail über die Hängebrücke gemacht.


In Nature’s Valley haben wir dann auf der Four Fields Farm in einem schicken Appartment übernachtet. Bis zum scheinbar endlosen Strand, für den Nature’s Valley bekannt ist, waren es nur wenige Minuten.


Als weiteres Highlight gab’s unzählige Affenarten im Primatenschutzgebiet Monkeyland – sogar mit einem deutschsprachigem Guide. Besonders angetan haben es uns die Lemuren…


…und die Menschenaffen, genauer gesagt die Gibbons:


Einige beeindruckende Kätzchen gab es dann im Jakuni Wildlife Sanctuary, einer Auffangstation für Raubkatzen:


Darunter auch ein paar Albinos, wie z.B weiße Löwen:

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Südafrika – Zwei Tage Safari

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Nach einem kurzen Badeurlaub in Mauritius sind wir nun auf der Garden Route unterwegs von Port Elizabeth nach Kapstadt. An den ersten zwei Tagen stand Safari auf der Agenda.


Zuerst waren wir im Schotia Nationalpark und es gab fast das volle Programm zu sehen (nur leider keine Hippos bzw. nur den Rücken eines im Tümpel dösenden Hippos). Dafür aber Nashörner aus nächster Nähe.


Unser Guide Carl war super und hatte zu wirklich jedem Tier interessante Infos parat.


Besonders die Löwen beim Sonnenuntergang haben es uns angetan :-)


Am nächsten Tag sind wir dann selber mit unserem Mietwagen durch den Addo Elephant Park gefahren. Das war nochmal etwas abenteuerlicher als die Guided Tour am Vortag!


Wir haben noch nie so viele Elefanten auf einmal gesehen. Und auch Elefantenbabys.


Beim Self Drive haben wir auch noch über ein Dutzend weitere Spezies gesehen (Büffel, Kudos, Elands, Warzenschweine, Strauße, Schildkröten, Affen und und und..) Unsere Kids waren – genauso wie wir – total begeistert. 

Gewohnt haben wir an diesen ersten 3 Tagen im urigen und sehr gemütlichen Homestead Bed & Breakfast in Addo. Dort gibt es vermutlich das beste B&B Frühstück der Garden Route – das fehlt uns jetzt schon ;-)

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Island – Endlich Nordlichter!

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In den vergangenen Nächten bin ich gelegentlich aufgestanden und habe Ausschau nach Nordlichtern gehalten. Und nach ein paar bewölkten Nächten, in denen nichts zu sehen war, hatten wir dann gestern in Akranes wirklich Glück! Normalerweise sind Nordlichter in Island erst ab Mitte / Ende September zu erwarten. Dieses Jahr ging die Nordlicht-Saison allerdings schon Ende August los :-)

Das Schauspiel war mit dem bloßen Auge aufgrund des Vollmonds jedoch nur schwer zu erkennen. Es sah auf den ersten Blick aus, wie eine ganz normale Dämmerung:


Aber mit entsprechenden Kamera-Einstellungen kann man die Nordlichter dann doch sehr gut deutlich sichtbar machen: Grüne und teilweise lila Lichter tanzten am Himmel! 


Der Himmel erscheint plastisch, bunt und belebt.

Unbeschreiblich.

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Island – Vogelperspektiven

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Die Drone kam wieder zum Einsatz. Ganz im Westen von Island waren wir bei den seltsamen Fels-Formationen an der schroffen Küste von Anastarpi:


Auf dem Weg nach Hellnar haben wir auch eine pitoreske alte Ruine gefunden und die Hinterlassenschaften der ehemaligen Besitzer erkundet:


Das heutige Highlight war dann der fast perfekt konische geformte Vulkankegel Kirkjufell und die dortigen Wasserfälle:


Nachmittags waren wir dann noch an den Basalt-Klippen von Gerduberg, deren Geröllabhang wir mehrfach mit Lene hoch klettern „mussten“ ;-)

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Island – Eisberge, Eisblöcke und Game of Thrones

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Die Gletscher-Lagune Jökulsárlón ist das atemberaubendste Naturschauspiel, das wir (bisher) auf Island gesehen haben. Durch den Rückzug einer Gletscherzunge hat sich hier ein kleiner Fjord gebildet. Von der Gletscherzungen stürzen immer wieder Eisblöcke in das Schmelzwasser und schwimmen zur Lagune:

Dann werden die Eisblöcke zum Meer transportiert, wodurch dann der sog. Diamond Beach voller glitzernder unförmiger Eisblöcke ist. 


Für unsere Fünfjährige war das eine klare Sache: „Elsa die Eiskönigin muss hier gewesen sein!“


Außerdem haben wir noch einen sehr beeindruckenden Drehort von Game of Thrones besucht, den Fjadrargljufur Canyon:

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Island – Auf dem Gletscher und am Strand

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Heute haben wir zuerst zwei Wasserfälle besucht. Zuerst Seljalandsfoss:


Und dann Skogafoss:


Danach waren wir ordentlich nass und waren (nach dem obligatorischen Klamottenwechsel) beim Gletscher Solheimajökull. Man kann hier wirklich ohne Probleme einen Gletscher aus nächster Nähe erleben – auch ohne einen Guide! Selbst unsere Kids haben den Weg ohne viel Gequengel geschafft. Ok, Phil war ne Weile auf meinen Schultern ;-)


Nachmittags waren wir dann am Strand Reynisdrangar. Nein, baden waren wir dort nicht ;-) Aber die treppenförmigen Steine-Formationen am Strand waren bestens zum Klettern geeignet.

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Island – Unterwegs mit dem Wohnmobil

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Geysire, Wasserfälle, Vulkane, Thermalbäder und natürlich eine spektakuläre Natur. Dafür ist Island bekannt. Nachdem wir gestern abend unser Wohnmobil in Empfang genommen und noch ein paar Lebensmittel eingekauft haben, waren wir heute zuerst beim Strokkur Geysir. Dies ist ein sehr aktiver Geysir der etwa alle 15 Minuten ausbricht. Bis zu 35 Meter hoch werden heißer Dampf und Wasser geschleudert:


Anschließend waren wir bei einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands: beim riesigen Gullfoss Wasserfall. Die immensen Wassermassen in die Tief rauschen zu sehen war wirklich beeindruckend!


Nachmittags haben wir dann noch einen Abstecher in den Thingvellier National Park gemacht haben, wo sehr gut sichtbar die Kontinentalplatten aufeinander stoßen. Die amerikanische Platte ragt hier links schroff empor:

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Schottland – Whisky Tasting

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Unser Rückweg von der Isle of Skye nach Edinburgh führte uns unweigerlich wieder durch die Highlands. Als wir durch Dalwhinnie gefahren sind, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und musste an einer Tour der Whisky-Brauerei teilnehmen. Die Dalwhinnie Distillery ist die am höchsten gelegene Brauerei Schottlands. Die Kids durften bei der Tour leider nicht mitmachen, sondern haben sich mehr für die Ausstellung im Visitor Centre interessiert und Manja ist eh nicht so der Whisky-Fan – aber mir hat es sehr gut gefallen! Der 15 Jährige Single Malt bereichert nun unsere Hausbar ;-)


Nachmittags haben wir uns dann noch den schönen Stadtkern und die Altstadt von Perth angesehen, bevor wir gen Edinburgh aufgebrochen sind.

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Schottland – Beim alten Mann von Storr

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Unseren zweiten Tag auf der Isle of Skye haben wir im Norden bei bestem Wetter im sehr anschaulichen Freilichtmuseum ‚Skye Museum of Island Life‘ begonnen. 

Auf unserem Weg zum ‚Old Man of Storr‘ haben wir an der Ostküste mehrere Stopps gemacht: eine kurze Wanderung beim Flodigarry Fossils Hike auf der Suche nach versteinerten Ammoniten (leider keine gefunden), Pausen bei der bizarren Gebirgskette vom Quiraing, beim Mealt Wasserfall und den beeindruckenden Steilküsten.


Der ‚Old Man of Storr‘ ist eine gigantische Felsnadel in einer zerklüfteten Gebirgskette. Die Landschaft drum herum bietet zudem eine grandiose Kulisse und geniale Aussicht, sodass sich die anderthalbstündige Wanderung wirklich gelohnt hat!


Leider verlassen wir Skye morgen schon wieder. Da Skye meiner Meinung landschaftlich eine der Highlights von Schottland ist, kann man auf Skye auch gerne etwas mehr Zeit verbringen.

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Schottland – Festgefahren auf der Isle of Skye

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Das Hauptziel unser Reise war die Isle of Skye im Westen Schottlands. Bereits bei der Anreise am Vorabend vorbei an grünen Bergketten und Tälern mit unzähligen Schafen, Rehen und tosenden Bächen war klar, dass Skye eines der Highlights wird. Landschaftlich finde ich es annähernd so schön wie Neuseeland’s Südinsel!


Neben der Landschaft lagen heute natürlich auch noch andere Sehenswürdigkeiten auf unserer Route, zum Beispiel das sehr gut erhaltene Eilean Donan Castle, die Old Sligachan Bridge, die Ruine vom Don Beg Broch und Dunvegan Castle.


Zwischendurch haben wir noch eine sehr schöne, kindertaugliche anderthalbstündige Wanderung zu den Fairy Pools gemacht. Der Weg führte an einem kleinen Bach entlang über Felsen zu verschiedenen Wasserfällen und „Feen Becken“. Baden war erlaubt – aber irgendwie dann doch zu kalt ;-)

Am Start der Wanderung zu den Fairy Pools hatten wir übrigens unser Wohnmobil im Grünstreifen fest gefahren. Schöne Schei…! Um den Karren aus dem Dreck zu ziehen äh, zu schieben, bräuchten wir eine Fußballmannschaft… Mist! Zum Glück kam gerade ein Dutzend tschechischer Wanderer vorbei, die uns ungefragt geholfen haben und gemeinsam im Handumdrehen unser riesiges Gefährt aus dem Matsch geschoben haben. Schönes Ding :-)

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Schottland – Nessy und die Delphine

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Der Chanonry Point ist eine Meerenge nördlich von Loch Ness und Inverness. Immer zur steigenden Tide hat man dort die Chance, haufenweise Delphinen direkt an der Küste dabei zuzusehen, wie sie Lachse jagen.

Da vormittags noch sinkende Tide war, waren wir vormittags erstmal im Erlebnisbad Inverness Leisure. Dort gab es jede Menge Rutschen, ein Wellenbad, einen Rapid River, einen Kinderpool, einen Whirlpool und und und… Das Erlebnisbad ist definitiv nicht nur ein guter Plan B für einen verregneten Vormittag, sondern auf jeden Fall einen Ausflug wert wenn man mit Kids unterwegs ist!

Nachmittags waren wir dann am Chanonry Point und es gab jede Menge Delphine, Delphine, Delphine.. und zwar nur wenige Meter von der Küste entfernt. Sehr schön anzusehen!


Anschließend waren wir bei Loch Ness auf die Suche nach Nessy. Leider wurden wir nicht fündig – anstelle des Seeungeheuers haben wir nur einige Fischerboote angetroffen. An der Küste von Loch Ness waren wir dann noch bei den beeindruckenden Ruinen der Burg Urquhart Castle – die waren auch interessanter als ein nicht existierendes Seeungeheuer ;-)


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Schottland – Burgen und Schlößer im Cairngorms National Park

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Schottland ist natürlich berühmt für seine unzähligen Schlößer und Burgen. Darauf haben wir uns besonders gefreut und sind dazu bereits gestern Abend in die Highlands aufgebrochen, um nachts bei Glen Tilt zu campen.

Im Cairngorms National Park haben wir heute das Blair Castle mit seinen alten Hallen, liebevoll restaurierten Sälen und dem schönen Schlossgarten mit den unzähligen Skulpturen besichtigen.
Anschließend waren wir bei der Ritterburg Braemer Castle und haben auf unserem Weg nach Inverness noch einige Zwischenstopps in den Highlands gemacht.

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Schottland – Highland Games in Alva

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Nachdem wir nach Ankunft abends erstmal nur das nötigste eingekauft haben, haben wir heute morgen erstmal unseren Wohnmobil-Kühlschrank ordentlich gefüllt. Mittags waren wir dann pünktlich zur Eröffnungszeremonie bei den Highland Games in Alva. Starke Männer und Frauen in Schottenröcken haben dort ihr Können demonstriert in folgenden Disziplinen: Running, Cycling, Heavy Weights, Hill Race, Highland Dance. Alles in Allem war das echt amüsant und für unsere Kids gab es sogar einige Karussels und eine Hüpfburg.

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Schottland – Im Wohnmobil durch’s Land

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Wir hatten bereits im Februar ein wirklich schönes Wohnmobil bei Edinburg Motorhomes gebucht und angezahlt. Leider hatte mir zwei Tage vor Urlaubsbeginn der Vermieter Malcolm ein klein wenig kurzfristig mitgeteilt, dass das Wohnmobil einen Unfall hatte und er leider kein anderes mehr hat. Argh! Kurzerhand haben wir uns einen Tag vor Anreise spontan nach zwei Dutzend Emails und ein paar Telefonaten das anscheinend letzte in ganz Edinburgh noch verfügbare Wohnmobil organisiert. Glücklicherweise ist das Gefährt top und unserer Tour durch die Highlands und Lowlands steht nun nichts mehr im Wege. Los geht’s!

Inselurlaub

Rügen – Ostseebäder, Königsstuhl und Hitler’s Größenwahn

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Unser Resümee nach vier Tagen auf Rügen:

Die Ostseebäder Binz, Sellin und Baabe sind sehr schön. Die Strände dort auch, wenn auch etwas überfüllt. Mit etwas Glück trifft man auch den Rasenden Roland.

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Der Königsstuhl im Jasmund Nationalpark ist der wohl berühmteste Kreidefelsen Rügens. Nicht zuletzt aufgrund des berühmten Gemäldes von Caspar David Friedrich. Ein Ausflug in das dortige Nationalparkzentrum lohnt sich wegen der Multimedia-Ausstellungen für Groß und Klein. Und natürlich wegen der Kreidefelsen.

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Ein Ausflug nach Prora lohnt sich auch – ein gewisses geschichtliches Interesse vorausgesetzt. Dort hatte Hitler begonnen, direkt am Strand einen riesigen Ferienkomplex zu erbauen. Der „Koloss von Prora“ ist 4,5 Kilometer (!!) lang und sollte 20.000 Genossen gleichzeitig für 2 Mark pro Tag eine Urlaubsunterkunft direkt am Meer bieten. Das Projekt nannte sich „Kraft durch Freude“ (KdF). Dieser Größenwahn wurde aus bekannten Gründen jedoch zum Glück nie verwirklicht. Das Bauwerk steht jedoch noch. Die KdF- und NVA-Ausstellungen über 4 Etagen waren wirklich informativ und der Strand sehr schön und keinesfalls überfüllt. Der KdF-Komplex ist aber so ungefähr das hässlichste Bauwerk, was ich je gesehen habe. Ein Foto davon spare ich mir mal. Dafür gibt’s auf Rügen noch viel schönere Architektur, z.B. das Spyker Schloss (um nur eines der zig Schlösser zu benennen).

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