Backpacking

Galapagos – Pinguine, Meeresleguane, Seelöwen und Haie

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Für unseren letzten Urlaubstag hatten wir uns die Isla Tintorera als besonderes Highlight aufgehoben. Die kleine Inselgruppe liegt in der Bucht der Isla Isabela. Der Name stammt von unzählige Weißspitzenhaien (spanisch: Tintoreras), die sich zwischen den großen Felsen im ruhigen und klaren Wasser tummeln. Beim Schnorcheln konnten wir außerdem noch einige Galapagos-Pinguine, Seelöwen, einige bunte tropische Fische und eine riesige Meeresschildkröte hautnah beobachten.
  
Da die Isla Tintorera als Brutstätte und Kindergarten der Meeresleguane (auch bekannt als „Galapagos-Echsen“) gilt, wimmelte es dort nur so von den bis zu 1 Meter großen schwarzen Echsen mit den weißen Zacken auf dem Kopf und Rücken. Ein bisschen erinnern sie mich mit ihrem weißen Zacken-Irokesenschnitt an kleine Punkrocker ;-)
  
Der Ausflug war definitiv ein gelungener Abschluss unseres zweiwöchigen Backpacking-Trips!

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Galapagos – Auf dem Vulkan Sierra Negra

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Heute haben wir früh morgens einen Ausflug zum Vulkan Sierra Negra gemacht. Der Vulkan hat den weltweit zweitgrößte Vulkankrater mit über 10 km Durchmesser und 300 Meter Tiefe. Zuletzt ausgebrochen war der Vulkan 1979. Wir sind bis in den Galapagos National Park gefahren und dann vom Dorf Santo Tomás zum Rand des 1.490m hohen Kraters gewandert. Da es etwas bewölkt war, konnten wir leider nicht den kompletten Krater überblicken. Dafür hatten wir vom benachbarten noch aktiven Nebenvulkan Chico, der auch auf der Route der knapp sechsstündigen Wanderung lag, eine spektakuläre Aussicht über die Insel Isla Isabela und die bizarre Lava-Landschaft. Auf dem Weg dorthin sind wir durch erkaltete Lava-Ströme, schwarze Lava-Hügel und seltsame Lavastein-Formationen gewandert – wirklich sehenswert!
 
 
  

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Galapagos – Schnorchelausflug in den Lava Tunneln

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Frühere Lavaströme haben am Cabo Rosa eine bizarre Landschaft aus Bögen und Tunneln hinterlassen, die heute „Los Tunneles“ genannt wird. Die Bootsfahrt dorthin hat knapp 45 Minuten gedauert. Unter Wasser gab es dann aber einiges zu sehen: haufenweise Riesen-Meeresschildkröten, einige Weißspitzenhaie, verschiedene Rochen-Arten und sogar Seepferdchen. Wir kamen aus dem Staunen so schnell nicht mehr raus. 

  
Über Wasser hat sich die Artenvielfalt dann fortgesetzt: Maskentölpel, Pelikane, Galapagos-Pinguine und vor allem die urigen Blaufußtölpel. Auf dem Weg zum Cabo Rosa haben wir aus dem Boot sogar einige Riesen-Mantarochen gesehen. Total positiv geplättet von den zig Eindrücken heute freuen wir uns nun auf den letzten Tag morgen..
 
  

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Galapagos – Adlerrochen und Seelöwen am Concha de Perla

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Morgens sind wir per Speedboot von der Isla Santa Cruz zur Isla Isabella gefahren. Am Hafen wurden wir von unzähligen in der Sonne faulenzende Seelöwen und Echsen begrüßt. Bevor unser Ausflug zum Cabo Rosa (Los Tunneles) begann, hatten wir noch Zeit, um direkt am Hafen beim Concha de Perla zu schnorcheln. Direkt 10 Meter vom Ufer entfernt bin ich fast vom vom Glauben abgefallen als mir erstmal ein knappes Dutzend Adlerrochen seelenruhig vor die Linse geschwommen sind! Wow! Achso, Seelöwen trieben sich dort natürlich auch unter und über Wasser herum ;-)
   
 

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Galapagos – Der lustigste Fisch der Welt

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Unseren zweiten Tauchgang an der Insel Floreana haben wir am Cormorant Point gemacht. Dort haben wir neben einigen Schildkröten, verschiedenen Rochen und vielen Weißspitzenriffhaien auch den urkomisch aussehenden Rot-Lippen-Fledermausfisch getroffen, der von Galileo TV einst zum „lustigsten Fisch der Welt“ gekürt wurde. Das Foto ist nicht nachbearbeitet! Er scheint wirklich Lippenstift aufgelegt zu haben ;-)
 

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Galapagos – Tauchen mit Seelöwen

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Nach einem guten Frühstück und einem ausführlichen Briefing mit Academy Bay Diving haben wir den ersten Tauchgang an der Insel Floreana gemacht. Das Tauchen auf den Galapagos ist nicht zu vergleichen mit der Karibik oder den Malediven, wo man unglaublich farbenfrohe Korallenriffe vorfindet. Dafür hat man auf den Galapagos Inseln sehr gute Chancen, Hammerhaien zu begegnen und anderen größeren Meeresbewohnern und Fischschwärmen. Wir hatten an diesem Tag Glück und haben tatsächlich drei Hammerhaie gesehen. Leider waren sie sehr kamerascheu und wieder aus dem Sichtfeld bzw. ich nicht schnell genug am Auslöser..

Umso zutraulicher waren jedoch die Seelöwen, die uns bei diesem Tauchgang am „Champion Islet“ immer wieder begegnet sind. Neugierig haben sie uns umkreist und die Flossen und Kameras inspiziert. Das Spiel mit den Seelöwen war wirklich unbeschreiblich und hat den Tauchgang einzigartig gemacht!
   

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Galapagos – Riesenschildkröten, in Riesig und in Winzig

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Die Galapagosinseln sind ein aus 13 Inseln bestehendes Archipel im östlichen Pazifik und liegen knapp 1000 Kilometer westlich der ecuadorianischen Küste. Nach Ankunft auf der Galapagosinsel Santa Cruz sind wir mit dem Taxi erstmal zur Rancho Primicias gefahren. Dort leben haufenweise freilebende riesige Galapagos-Riesenschildkröten, denen wir in aller Ruhe bei ihrem langsamen Treiben zusehen konnten. Diese Tiere strahlen eine einmalige Ruhe aus und begeistern mich gleichermaßen. Entschleunigung pur!  

Anschließend waren wir in Puerto Ayora im Charles Darwin Center und haben etwas über die Aufzucht der Riesenschildkröten gelernt und dabei die vergleichsweise winzigen Nachfahren vom „Lonesome George“ (R.I.P.) beobachtet. George war einer der letzten seiner speziellen Art und hatte mit über 100 Jahren das Glück, sein Erbgut noch mit zwei Schildkröten-Damen zu teilen. Heute gibt es nur noch circa 5000 Galapagos-Riesenschildkröten- vor ein paar Tausend Jahren waren es mal schätzungsweise eine Viertel Millionen!  

In Puerto Ayora am Hafen haben wir dann u.a. noch Blue Footed Boobies im Sturzflug, zutrauliche Pelikane, haufenweise Echsen und Rote Klippenkrabben und eine auf der Parkbank schlafende Seerobbe getroffen.. Der heutige Tag war damit definitiv eines der Highlights unseres diesjährigen Backpacking-Trips, daher gibt’s diesmal auch ein paar mehr Fotos im Blogpost ;-)