Kreuzfahrt

Litauen – Überdosis Klaipeda 

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Aufgrund technischer Probleme musste unser Schiff doch glatt zwei weitere Tage im Hafen von Klaipeda bleiben. Das benötigte Ersatzteil wurde extra aus Deutschland eingeflogen. Leider fällt dadurch nun der von vielen Passagieren favorisierte Stopp in Riga aus. Als kleine Kompensation hat der Kapitän an zwei Abenden Freibier ausgerufen und jeder hat circa 4% des Reisepreises als Boardguthaben gutgeschrieben bekommen. 

Nachdem wir die meisten Winkel der Alt- und Neustadt erkundet haben, sind wir dann kurzerhand mit der kleinen Fähre nochmal rüber auf die Kuhrische Nehrung gefahren. Dort sind wir ohne große Erwartungen ins Lithuanian Sea Museum gegangen und haben dort im Delphinarium eine grandiose Show erlebt. Delphine die Basketball spielen, tanzen, singen und natürlich ohne Ende Saltos schlagen. Sicherlich kein gleichwertiger Ersatz für Riga, aber auf jeden Fall einen Ausflug wert. Jetzt haben wir aber genug von Klaipeda – morgen gehts nach Tallinn.

 

Kreuzfahrt

Litauen – Europas höchste Sanddüne im Nationalpark Kurische Nehrung

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Schiff Ahoi! Auf geht’s zu den Metropolen, historischen Altstädten und kleinen Inseln im Ostseeraum mit der AIDA cara. Die Route führt ab Kiel über Klaipeda, Riga, Tallinn, Sankt Petersburg, Turku, Mariehamn, Visby, Danzig, Malmö zurück nach Kiel.
 

Die erste Station der Kreuzfahrt führt uns nach Litauen. Gegenüber vom Hafen erstreckt sich die etwa 100 km lange Halbinsel Kurische Nehrung, die wir mit einer kurzen Fährüberfahrt erreicht haben. Die Halbinsel besteht hauptsächlich aus Sanddünen und Pinienwäldern und wurde zum Nationalpark erklärt. Es gibt dort die höchste Sanddüne Europas und Wanderdünen, die früher einmal ganze Dörfer verschluckt haben. 

  
Von der 52 Meter hohen Großen Düne hatten wir einen guten Überblick über die umliegenden Dünen und die stürmische Ostsee auf der Ostseite! Sand, so weit das Auge reicht.. Und in Juodkrante haben wir dann auf dem „Hexenberg“ noch etwas über die litauische Geschichten und Legenden erfahren. Da sich unser Aufenthalt „aus technischen Gründen“ (Zitat Kapitän) um einen Tag verlängerte, hatten wir am nächsten sogar noch Zeit die Altstadt zu erkunden bevor es nach Riga weiterging.