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Fiji – Surfen im Club Masa

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Die Fiji Islands geniessen Weltruhm für die hervorragenden Surf-Möglichkeiten, die sich leider zu knapp 99% einige Kilometer von der Küste entfernt befinden. Die besten Surf-Spots sind dort, wo die Wellen auf Korallen-Riffen brechen und – da nicht direkt an der Küste gelegen – nur per Boot zu erreichen. Einer der wenigen richtigen Surf-Strände (die Wellen brechen also nicht auf einem entfernten Riff, sondern direkt am Strand) befindet sich an der Südküste der Hauptinsel Viti Levu. Ich habe im sogenannten Club Masa (Nomads of the Wind and Surf) gewohnt, ein wirklich gemütliches Plätzchen, dass – im Gegensatz zu den typischen Touristen-Resorts – nicht total überfüllt ist. Ausser mir (blutiger Surf-Beginner) waren zu der Zeit noch 1 Kanadier, 1 Australier, 3 Engländer und 1 Deutsche (allesamt Surf-Profis) im Club Masa.

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Fiji – Zu Besuch bei Einheimischen

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Nachdem ich einen Nachmittag am von jedem Reiseführer als bester Strand der Hauptinsel beschriebenen Natandola Beach verbracht habe, war mein eigentlicher Plan, mein Zelt dort aufzuschlagen und meine Reise am nächsten Tag fortzusetzen. Nachdem ich jedoch dann mit einigen Einheimschen, die Horse-Riding für die Touristen am Strand anbieten, ins Gespräch gekommen bin (ich wollte nicht für 10$ auf nem Pferd den Strand hoch und runter reiten!).wurde mir angeboten, in dem nahegelegenen Dorf bei den Einheimischen Fijis zu übernachten – und den Weg zum Dorf hab ich dann doch per Pferd zurückgelegt :-) Der Familie, die mich als Gast aufgenommen hat, habe ich selbstverständlich Geld für die Unterkunft und die Mahlzeiten gegeben. Die Kinder haben sich höchsterfreut über meine Süssigkeiten hergemacht – die konnte ich aufgrund meiner Zahnschmerzen (Ja. Arrgh!) nicht mehr essen und eigentlich waren die sowieso als Geschenk gedacht. In Fiji spricht jeder Erwachsene Englisch, Kinder lernen es erst in der Schule, was uns jedoch nicht davon abgehalten hat ausgiebig (ich in deutsch o. englisch, die Kinder in Fiji) zu kommunizieren *g Wenn man als Tourist in einem traditionellen Dorf wohnt, dann gehört es sich so, dem Chief (das ist quasi das Oberhaupt..der Bürgermeister *g*) als Zeichen der Dankbarkeit für die Gastfreundschaft ein Sevusevu zu überreichen. Als Sevusevu-Geschenk ist es am üblichsten, Kava zu überreichen. Der Chief war während meines Aufenthaltes leider zu beschäftigt (keine Ahnung, gab wohl ne Menge zu tun..fragt mich bitte nicht, was so ein Chief alles macht *g*) – deshalb hab ich mein Sevusevu – also den Kava, den ich bei meiner Ankunft in Fiji sofort gekauft hatte – meiner Gastfamilie überreicht.

Mein Sevusevu wurde angenommen, es wurden ein Lied gesungen (das ich natürlich nicht verstanden habe), kräftig in die Hände geklatscht und dann eine Kava-Zeremonie mit mir als Ehrengast (bekommt in jeder Runde die erste Kokusnuss-Schale voll Kava) veranstaltet. Das Zeugs (ähm, ich meine ‚der Kava‘) sieht nicht nur aus wie Flusswasser, sondern schmeckt auch ähnlich. Es wirkt aber in gewisser Weise sehr entspannend und ausserdem geht es ja nicht nur um das Getränk, sondern darum, sich locker entspannt in einer Runde zusammenzusetzen und bisschen zu schnacken.. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hat mir ein Einheimscher sein Surfboard geliehen und ich hab mir nach den ersten paar guten Wellen nochmal n paar nette Souvenir-Wunden geholt :-( (Zum Glück nur an ein paar Steinen im Wasser und nicht an Korallen. Eine Korallen-Wunde am gleichen Fuss vom ersten Tag in Fiji trage ich nun leider immer noch mit mir herum, Korallen-Wunden sind dafür berüchtigt, dass sie sich mit einer 200%igen Sicherheit entzünden und nicht schmerzfrei heilen..)

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Fiji – Schnorcheln in der Blauen Lagune

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In den 80ern wurde das viel gesehene Remake der Blue Lagune mit Brooke Shields auf Nanuya Lailai gedreht, dort habe ich den letzten Tag meiner Insel-Hopping-Tour verbracht. Eigentlich wollte ich dort Tauchen gehen, einen Tauchanbieter gibt’s quasi auf jeder dieser kleinen Inseln. Die knapp 130$ für einen 2-Tank-Dive konnte ich mir aber getrost sparen, da man schon 20 Meter vom Strand die atemberaubendste Unterwasserwelt in Form ausgedehnter, farbenfroher und von Fischen überbevölkerter Korallenriffe vorfindet! Ich war auf den Fiji Islands insgesamt 6 mal Schorcheln, wobei mir in der Blue Lagune fast die Augen ausgefallen sind. Kein Scherz, die Vielfalt an Fischen, Korallen, Muscheln etc. die einem für den lächerlichen Betrag von 5$ (ca. 2EUR) für die Schnorchel-Ausrüstung geboten wird, ist wirklich überwältigend. (Besser noch als die Tauchgänge, die wir in den Poor Knights Islands in Neuseeland gemacht haben!) Da meine letzten Unterwasser-Bilder, die ich in Neuseeland (Poor Knights) gemacht habe, nicht so besonderst gut geworden sind, hatte ich mir dummerweise für Fiji keine Wegwerf-Unterwasserkamera mehr gekauft. In der Blue Lagune war die Visibility ungelogen über 25 Meter (in Poor Knights war’s nur knapp 15 Meter) – und hätte ich Bilder gemacht, dann würden sie ungefähr so aussehen:

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Fiji – Kava, und alles ist taub

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Kava ist das traditionelle Nationalgetränk auf den Fiji Islands. Es wirkt entspannend und ist ein wichtiger Teil des typischen Fiji Lifestyles. Früher wurden die Wurzeln der Kava-Pflanze von Jungfraün zerkaut und danach zu Pulver gemahlen – heute werden die Kava-Wurzeln immer noch zu Pulver zermahlen, nur die Jungfraün-Spucke wird aus Hygiene-Gründen ausgelassen :-) Das Pulver wird dann in ein Handtuch eingewickelt (ca. 50 Gramm) und in einer grossen Schale durch kneten & pressen in mehrere Liter Wasser aufgelöst und danach (nach dreimaligem Klatschen und einmaligem ‚Bula!‘ Rufen) aus einer Kokusnuss-Schale getrunken.

Wie wirkt es?
..hmm, nach vier bis fünf Schalen Kava stellt sich im Allgemeinen ein taubes Gefühl im kompletten Mundraum ein, was sich auch (hab ich selber nie erfahren, wurde mir aber berichtet) bei exzessivem Konsum auf die Arme & Beine ausdehnen kann. Es wirkt auf jeden Fall entspannend, man sitzt in einer grossen Runde um die grosse Kava-Schale, unterhält sich (oder klatscht zu irgendwelchen Liedern, die nur die Fijis verstehen) und trinkt von Zeit zu Zeit eine Kokusnuss-Schale Kava..

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Fiji – Schnorcheln mit Manta Rochen

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Auf der zweiten Insel (Naviti) haben wir an einem atemberaubenden Schnorchel-Trip teilgenommen. Mit einem handelsüblichen nach-Diesel-stinkenden Motorboot sind wir zu einem flachen Riff gefahren, dort wurden dann mit Hilfe einer (ebenfalls handelsüblichen) nach-Fisch-stinkenden Dose Tunfisch Manta-Rochen angelockt. Es daürte keine 15 Minuten und die wirklich eindrucksvollen (3 Meter Spannweite!), geselligen Tiere waren an der Wasseroberfläche zu sehen. Ausgerüstet mit Flossen, Maske & Schnorchel sind wir den Manta-Rochen bestimmt 20 Minuten gefolgt, neben oder auch unter ihnen hergetaucht. Wirklich eindrucksvoll!:-)

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Fiji – Hiking again

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Im Gegensatz zu Neuseeland, wo man vor Deutschen nirgends sicher ist, habe ich auf den Fiji Islands nur 2 Deutsche getroffen – dafür umso mehr Engländer. Es wimmelt dort quasi – was Reisende anbelangt – nus so von Briten und ich fand es zur Abwechslung mal ganz nett der einzige Deutsche unter Engländern zu sein. Sam, ein sehr angenehmer Zeitgenosse aus der Nähe von Bristol, habe ich auf meiner ersten Insel (Kuata) kennengelernt. Er ist zuvor auch in Neuseeland herumgereist & gewandert und war es daher – genau wie ich – noch gewohnt, nicht den ganzen Tag nur am Strand rumzuliegen. Kurzentschlossen haben wir uns – gegen die geld-witternde Empfehlung der Einheimischen (‚It’s too dangerous to hike up that mountain.. You need a guide! That costs only 20$..‘ alles klar!) – auf eigene Faust auf einen Trip zur Spitze des hächsten Berges der Yasawa-Islands gemacht. Der Aufstieg war – verglichen mit Hikes, die wir zuvor in mehreren Stunden in Neuseeland gemacht hatten – natürlich ein Kinderspiel und es war keinesfalls der von den Einheimischen empfohlene Führer notwendig..und die Aussicht auf Kuata (die Insel mit unserem Resort) war nicht zu verachten, siehe oben.

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Fiji – Palmen?

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Das erste was dem mehr-oder-weniger aufmerksamen Beobachter wahrscheinlich bezüglich der lokalen Flora auffällt, sind die Kokussnuss-Palmen, die quasi überall zu finden sind..:-)

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Fiji – Von Insel zu Insel

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Die Fiji Islands bestehen aus ca. 330 Inseln, von denen knapp 100 bewohnt sind. Nach Ende meines Semesters an der University of Auckland hab ich mich mit Pacific Airlines auf den 3stuelndigen Flug nach Fiji (liegt 2100km nord-oestlich von Neuseeland) gemacht und gleich nach Ankunft beschlossen, dass ich mich der Yasawa-Inselgruppe westlich der Hauptinsel Viti Levu widmen werde.. Eine uebersichtliche Karte der Fiji Islands – zur Verfuegung gestellt von meinem staendingen Begleiter, dem Reisefuehrer Lonely Planet befindet sich hier hier. Auf den einzelnen Inseln wohnt man in sogenannten Resorts, erhaelt 3 Mahlzeiten (selbstverstaendlich ausschliesslich typisch suedpazifische Nahrung – ich hab noch nie so viele Passionfruits, Kokusnuesse, Mangos, Reis mit keine-Ahnung-was-fuern-Fleisch-das-war und natuerlich Fisch gegessen..). Es gibt z.B. Inseln wie Beachcomber Island oder Southsea Island, die nur knapp 100 Meter lang und breit sind..verlaufen wird man sich dort gewiss nicht :-)